exhale+unwind · Angst

Wechselatmung bei Angst

Anleitung · 3 Min. Lesezeit

Wenn Angst dich aufgekratzt und zerstreut macht, gibt dir die Wechselatmung eine einzige, einfache Aufgabe – und schon das beginnt, die Dinge zu beruhigen.

Was ist Wechselatmung?

Wechselatmung – im Yoga Nadi Shodhana – heißt, durch jeweils ein Nasenloch zu atmen und mit jedem Atemzug die Seite zu wechseln. Sie ist langsam und bewusst und verlängert deinen Atem ganz natürlich, was der Hauptgrund für ihre beruhigende Wirkung ist.

So geht's, Schritt für Schritt

Warum sie bei Angst hilft

Zwei Gründe. Erstens erzwingt die Mechanik ein langsames, gleichmäßiges Atmen, das das Nervensystem beruhigt. Zweitens verdrängt der geforderte Fokus das ängstliche Grübeln – es ist wirklich schwer, sich hineinzusteigern und zugleich seine Nasenlöcher im Blick zu behalten.

Wann du sie einsetzt

Sie ist ideal, wenn du aufgedreht, aber nicht in akuter Panik bist: vor dem Schlafen, vor einem stressigen Ereignis oder immer, wenn dein Kopf nicht abschalten will. Wenn du mitten in einer Panik steckst, greif zuerst zu etwas Schnellerem – wie dem physiologischen Seufzer – und komm dann hierher zurück, um ruhig zu bleiben.

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