exhale+unwind · Kinder

5 Atemtechniken für Kinder mit Angst

Anleitung · 3 Min. Lesezeit

Auch Kinder spüren Angst – vor der Schule, zur Schlafenszeit, nach einem Schreck – und „beruhig dich“ hilft ihnen etwa so viel wie Erwachsenen. Atemübungen geben einem Kind etwas Konkretes zu tun. Der Trick ist, sie spielerisch zu machen.

Halt es einfach und lustig

Kinder machen beim Atmen mit, wenn es sich wie ein Spiel anfühlt, nicht wie eine Pflicht. Verwandle jede Technik in ein Bild, das sie sich vorstellen können.

1. Ballonatmen

Hände auf den Bauch, beim Einatmen einen Ballon aufblasen, dann langsam die Luft herauslassen. Großer Bauch beim Einatmen, langsames Entleeren beim Ausatmen.

2. Blume riechen, Kerze auspusten

Durch die Nase einatmen wie beim Riechen an einer Blume, durch den Mund ausatmen wie beim sanften Auspusten einer Kerze. Einfach, und das lange Ausatmen sorgt fürs Beruhigen.

3. Häschenatmen

Drei schnelle Schnupperer ein durch die Nase, ein langer Atemzug aus. Kinder lieben das Häschen-Bild, und es setzt einen aufgewühlten Atem zurück.

4. Sternatmen

Zeichne mit dem Finger einen Stern nach, oder die eigene Hand – einatmen beim Hochfahren einer Zacke, ausatmen beim Runterfahren. Ein sichtbarer Pfad hält sie bei der Sache.

5. Teddy auf dem Bauch

Zur Schlafenszeit hinlegen mit einem Kuscheltier auf dem Bauch und zusehen, wie es sich langsam hebt und senkt. Ideal zum Herunterkommen.

Ein Hinweis für Eltern

Übt diese, wenn dein Kind ruhig ist, nicht nur mitten im Wutanfall, damit das Werkzeug vertraut ist, wenn es gebraucht wird. Atme mit – deine Ruhe ist ansteckend. Wenn die Angst anhaltend oder heftig ist, sprich mit einer Kinderärztin oder einem Berater.

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